Unser heutiger Blogeintrag stammt von unserem Praktikanten Philipp, der sich durch ein Praktikum in der Unternehmensberatung ein Bild davon machen wollte, ob das ein Beruf für ihn ist. Danke, Philipp, für Deine tolle Unterstützung!

Erfahrungsbericht eines Praktikanten als Unternehmensberater

Viel Stress haben, nie Zuhause sein, kaum Freizeit haben – all dies fällt vermutlich den meisten ein, wenn sie an eine Unternehmensberatung denken. Und so auch mir!

smidig hat mir genau das Gegenteil bewiesen.

Sicherlich ist smidig keine klassische Unternehmensberatung. Das Team setzt auf ein neues, innovatives und vor allem nachhaltigeres Konzept als herkömmliche Beratungsunternehmen.

Arbeiten bei smidig

Neben dem täglichen Beratungsgeschäft, bei dem ich Dina begleiten und viel von ihr lernen durfte, lernte ich auch grundlegende betriebswirtschaftliche Aufgaben und Herausforderungen durch Jan kennen. Wie zum Beispiel die Überführung des Unternehmens in eine neue Rechtsform (GmbH) sowie die monatlich zu absolvierende Buchhaltung.
Dieser vielfältige Einblick wurde mir insbesondere durch den persönlichen Kontakt mit Dina, Jan und Julia ermöglicht, die das Kernteam von smidig sind.

Einen Großteil der Arbeit macht das Netzwerken, die Pflege und der aktive Aufbau eines Kontaktnetzwerks aus, sowie die damit verbundene (im besten Fall erfolgreiche) Akquise, also die Kundengewinnung. Hierbei liegt der Fokus vor allem auf Kontakten die ähnliche Interessen, Ziele und Bedürfnisse wie smidig verfolgen.

Möglichst viel lernen und mitnehmen

„Möglichst viel lernen und mitnehmen!“ Das war mein Motto während meines Praktikums bei smidig, um ein Gefühl nicht nur für den Beraterberuf, sondern auch für das Berufsleben allgemein zu entwickeln.

Schnell wurde mir bewusst, dass das Thema „Lernen“ nicht nur für mich einen großen Bestandteil der Arbeit ausmacht, sondern auch für die Berater.innen bei smidig. Deren Motto ist es, dass ein.e Berater.in nie ausgelernt hat. Eine sehr progressive Einstellung, wie ich fand. So werden Events und Workshops von ihnen besucht, um weiter zu netzwerken, aber auch um neue Erkenntnisse, Ideen und Errungenschaften der Branche in Erfahrung zu bringen. Darüber hinaus geben sich alle im Team gegenseitig Unterricht, wodurch jeder von den Stärken des anderen profitieren kann. Und regelmäßiges Feedback gehört auch dazu, da jede.r in einem dauerhaften Entwicklungsprozess steckt. Das gewährleistet, dass smidig am Markt konkurrenzfähig bleibt. So hat Julia zum Beispiel, Dina und mir einen Flipchart-Schreib-Workshop gegeben, um unsere Schrift als Moderator.in salonfähig(er) zu machen.

Ein meiner Meinung nach weiterer interessanter Anhaltspunkt ist es, dass das Team die Methoden und Arbeitsweisen, die es ihren Kunden vermitteln will, selber nutzt. Methoden wie Scrum und Kanban sind daher voll in den Arbeitsalltag integriert. Eine sehr logische und sinnvolle Maßnahme, wenn man ein Profi im Geschäft sein möchte.

Auch beim Thema Nachhaltigkeit, hat sich smidig klar positioniert. Die Kundschaft besteht hauptsächlich aus lokal und regional ansässigen Unternehmen (Hamburg und Umgebung/Norddeutschland/). Diese versuchen die Berater.innen möglichst mit Bus und Bahn zu erreichen. Die Anfahrt mit dem Auto oder die Reise mit dem Flugzeug wird daher möglichst vermieden.

Job Unternehmensberater.in? – Warum nicht!

Ich war skeptisch. Der Beruf Unternehmensberater.in gerät ja häufig in Verruf. Sei es in der heute-Show, wo Herr Welke schimpft, dass die Unternehmensberatungen unsere Regierung abzocken. Oder im angeblich literarisch wertvollen Film „Toni Erdmann“, bei dem der Beraterberuf als ein herzloser, familienzerstörender Fluch dargestellt wird.

Ganz gewiss, ein Funken Wahrheit steckt in diesen Übertreibungen. Allerdings bin ich froh, dass ich meine eigene Erfahrung in der Unternehmensberatung machen konnte.

smidig hat mir gezeigt, dass es auch anders geht. Die enge Zusammenarbeit aller im Team, der offene und ehrliche Umgang mit Kritik und Feedback und der Gedanke sich in einem stetigem Entwicklungsprozess zu befinden, schaffen ein gutes und gewinnbringendes Arbeitsklima, in dem ich gerne mitgearbeitet habe. Mögliche (alltäglich) auftretende Vorkommnisse wie Krankheit oder andere private Zwischenfälle werden als etwas natürliches wahrgenommen. Dadurch entsteht eine gute Work-Life-Balance. Somit haben sich bei mir die eingängig genannten Sorgen verabschiedet und ich könnte es mir tatsächlich vorstellen eines Tages als Unternehmensberater zu arbeiten. Auf diese Art und Weise.

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