Spacing (1.1)Nach dem Training ist vor dem Lernen

Alles, was wir über die Lernmechanismen des Gehirns wissen deutet in eine Richtung: So sehr wir uns auch nach Abkürzungen sehnen, etwas wirklich zu erlernen braucht Zeit! Und nicht nur das. Das alles funktioniert nur dann, wenn wir mit Neugier, ab und zu mit leichtem Stress und über einen längeren Zeitraum verteilt (Spacing) lernen. Und wenn unser ‘Regulator’ für alle sozialen Handlungen und der ‘innere Motivator’ mitspielt: Unser Präfrontaler Cortex (in Verbindung mit unserem dopaminergem und serotonergem System). Nur wenn wir ständig wieder einen Sinn oder eine Erfüllung darin sehen, neue Dinge auszuprobieren und diese in neues Verhalten zu überführen, bleiben wir ‚im Lernen‘.

Doch wie kann man im Arbeitsalltag ‚dranbleiben‘? Wie nach dem Training einen Spacing-Prozess aufsetzen und aufrechterhalten?

Wir haben für unser Training „Lebendiges Lernen im Unternehmen gestalten“ eine kleine Schatzsuche entwickelt, die wir gern mit der ganzen Lern-Community teilen.

Während der Schatzsuche

  • suchst und findest Du web- und socialmedia-basierte Möglichkeiten für ein Spacing
  • entwickelst Du Ideen und bist kreativ, wie ein ‚gutes‘ Spacing aussehen kann, und was es dazu braucht
  • sicherst Du Deine Fundstücke und Erkenntnisse für die Anderen

Auf geht‘s

Starte mit 3er Kombinationen aus diesen Stichworten: #learning #conversation #talk #organize #connect #tools #info #video #mashup #story #tell #visualise #twitterwall # image # interactive #comic

Oder nutze diese Links als Einstiegspunkt – weitere Ideen unserer Teilnehmer.innen findest Du in den Kommentaren 🙂

Fertige aus Deiner Recherche Deine persönliche „Top 3 Liste“ an und poste sie auf dieser Seite im Kommentar.

Dieser Blogartikel ist zuerst auf www.learnical.com erschienen (25. November 2013) – Version 1.1.

 

5 Comments

  • Die Verschriftlichung von Gedanken zwingt zur Klarheit, daher ist das Schreiben über Lernerfahrungen für vielen Situationen sehr hilfreich. In diesem Zusammenhang bieten sich – insbesondere für verteilte Lernteilnehmer – Techniken des social-media an. Hier meine Top 2 dieses Lerntisches:

    1. ThingLink.com – interaktive Bilder!
    Hier besteht die Möglichkeit für den Lehrer/Trainer Bilder mit interaktiven Elementen (aus twitter, fb, Wikipedia, Youtube, Soundcloud, etc) zu versehen und bereitzustellen.
    Der Charme liegt im Spacing, hier vor allem der eigenständigen Zeiteinteilung der Lernreflektion

    2. Deutlicher interaktiver als 1. ist branch.com, eine Konversations- und Diskussions-Plattform. Letztlich eine Blogerweiterung, die soziales Teilen viel einfacher macht und Lernteilnehmer zum inhaltlichen Austausch anregen kann.

    Sehr dufte Inspirationen. Danke!
    Lars V.

  • Um langfristige Lernerfolge zu erzielen, ist es für Teilnehmer besonders nach einem Training wichtig sich weiter mit den Lerninhalten zu beschäftigen.
    Hier sind auf den oben genannten Links einige tolle Möglichkeiten zu finden.

    Meine Favoriten sind hier:

    ThingLink.com – interaktive Bilder: Eine Idee wäre hier im Anschluss an ein Systemtraining, Tipps & Tricks über eine interaktive Grafik mit den Teilnehmer zu teilen.

    Comics erstellen mit Pixton: Dieses Tool ermöglicht es eigene Comics zu erstellen und somit aussagekräftige Präsentationen und Schulungsunterlagen zu erarbeiten.

    Danke für die Inspiration!

  • #1 Tweetbeam is a technical tool to display tweets for a specific topic. You can get one “landing page” that gives you an overview about what people share about a topic around the world.

    It may be nice to stay informed what is going on and what the newest ideas are, for example for experts. Otherwise it may become confusing because you are flooded with information.

    Link: http://www.tweetbeam.com

    #2 Popcorn Review a cooperative learning strategy that integrates all students in a class. A hands-on instruction is available in the attached link.

    It is a nice technique for a face-to-face class that needs some interaction. 

    Link: http://cooperativelearningstrategies.pbworks.com

  • „Mashup (von englisch to mash für vermischen) bezeichnet die Erstellung neuer Medieninhalte durch die nahtlose (Re-)Kombination bereits bestehender Inhalte.“ (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Mashup_(Internet))

    Kommt eigentlich aus der Musik, indem verschiedene Musikstücke oder Teile davon neu kombiniert zu einem neuen kombiniert werden. Falls ich meine Lerninhalte in Modulen aufbaue, die ich schnell zielgruppenspezifisch kombinieren kann. Das könnte man vielleicht mit “Mass Customization” vergleichen. Ich kann auch externe Anbieter einbeziehen, z.B. google maps in meine Anwendung integrieren.

  • I searched the web on how infographics can support learning. Infographics bear resemblance to posters – i.e. there a nicely done, big graphical display. However, unlike what I’ve learned for posters the visualization includes a lot of information at several levels of detail. I also found various only tools for creating infographics – something I’ll try out in future.

    To give you the picture of what an infographic is – just try a picture search, lean back and let them make an impression on you 🙂

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