Nach einer Fusion soll ein Produkt neu im Markt positioniert werden und künftig hohe Wachstumserwartungen erfüllen. Wir wurden engagiert, um in einem Ideenworkshop einen kreativen und strukturierten Lernprozess zu den Ergebnissen einer aktuellen Marktstudie und zu Erfahrungen aus der Vergangenheit zu gestalten und die Ideenfindung für Verkaufsmaßnahmen zu kanalisieren.

Zielgruppe

9 Marketing- und Vertriebsexpert.innen aus unterschiedlichen Abteilungen sowie  einer externen Agentur

Design und Inhalte des Ideenworkshops

Beim Design des Workshops stand im Vordergrund, eine kreative Arbeitsatmosphäre für die Teilnehmer/innen zu schaffen und optimales Lernen aus komplexen Studienergebnissen zu ermöglichen. Hier ein paar Ideen dazu:

Ideenworkshop Produktmanagement (1.1)

Tipps für die Praxis

Kreativ sein will gelernt sein

Spielerisch-kreatives Arbeiten gehört in den allermeisten Berufen und Branchen nicht zum täglichen Geschäft. Deswegen ist es wichtig, den Wechsel in diesen Modus bewusst und geschmeidig zu gestalten und dafür zu sorgen, dass alle Beteiligten nicht einfach aufgefordert werden „jetzt sei kreativ!“. Alle brauchen ausreichend Gelegenheit dazu, sich in angemessenem Tempo an das ungewohnte Setting zu gewöhnen und schrittweise Kontakt mit dem Kreativmaterial (hier LEGO® und Collagenmaterial) aufzunehmen, also bewusst ihre kreativen Fähigkeiten zu entdecken und zu entwickeln – auch wenn nur wenig Zeit zur Verfügung steht.

Pausen helfen beim Lernen

Häufig stehen Studienergebnisse oder andere komplexe Inputs erst kurz vor der Veranstaltung zur Verfügung und sollen dann in kürzester Zeit in neue Ideen und Konzepte übersetzt werden. Ein entsprechender Vortrag hat schnell 30, 50 oder mehr Seiten und im Workshop werden häufig lange Präsentationen eingeplant. Um die Inhalte wirklich für den Lern- und Kreativprozess verfügbar zu machen, brauchen die Teilnehmer/innen aber ausreichend Gelegenheit Anknüpfungspunkte zu ihrem bisherigen Wissens- und Erfahrungsschatz herzustellen und das Neue entsprechen einzuordnen. Das Gehirn freut sich deswegen über kurze Unterbrechungen von 3 – 5 Minuten alle 15 – 20 Minuten, die genutzt werden sollten, um eine kurze Frage mit dem Nachbarn zu diskutieren.

Solche Fragen könnten zum Beispiel sein:

  • Welche Erfahrungen habe ich zu dem Thema?
  • Was überrascht mich an den Daten?
  • Was kann ich noch gar nicht glauben?
  • Wie würden unsere Kunden auf diese Informationen reagieren?

Die Unterbrechungen können an thematisch sinnvollen Stellen gesetzt oder einfach von der Uhr bestimmt werden.

Feedback der Teilnehmer/innen

„Als die bunten Bilder und LEGO®-Steine ausgepackt wurden, bin ich sehr skeptisch gewesen, aber das war eine rundum gelungene Veranstaltung mit vielen guten Ideen.“
„Ich hätte nicht gedacht, dass wir in so kurzer Zeit auf soviele Ideen kommen können und auch noch ein Gefühl dafür bekommen, wie sie zur Markenidentität passen.“
„Danke für die ruhige und neutrale Begleitung durch den kreativen Prozess. Wir wissen jetzt sehr gut, wo wir stehen mit dem Produkt und was unsere Hausaufgaben sind.“

Wenn Du noch etwas Genaueres über unsere Arbeit und den Erfolg des Workshops erfahren möchtest, vermitteln wir Dir gerne den Kontakt zur Auftraggeberin.

Dieser Blogartikel ist zuerst auf www.learnical.com erschienen (28. Februar 2013) – Version 1.1.

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